alles über Backmatten

Backmatte

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… oder zumindest fast alles.
Wo liegen die Unterschiede? Was könnte bei der Entscheidung vor dem Kauf einer Matte helfen? Und vor allem: Was sollte man vor der ersten Benutzung beachten?

Backmatten gibt es inzwischen in allen Farben und Formen. Und natürlich auch in allen Preisklassen.
Da verliert man ganz schnell den Überblick.

Was sind also die Hauptunterschiede?
Manche Backmatten sind genauso groß wie ein Backblech. Da Backbleche nicht genormt sind (also der Innenbereich, wenn man es ganz genau nimmt), kann es sein, dass sie sogar ein klein wenig größer sind, als das Blech. Das ist aber nicht weiter schlimm – einfach das Blech umdrehen und die Matte passt drauf.
Günstigere Backmatten sind oft sehr viel kleiner. Hier passen dann meist 4 Matten bequem auf ein Blech.
Man kann also den Preis von 4 kleinen Matten nicht direkt in Relation mit dem Preis von 4 großen Matten setzen. 4 kleine Matten entsprechen nicht ganz 1 großen Matte.
Hier gilt es also ein Auge darauf zu werfen, wie groß die Matte tatsächlich ist.

Ein weiterer Unterschied ist, ob die Matten bereits getempert (werde ich bei der Vorbereitung vor dem ersten Backen noch erklären) wurden oder nicht.
Wenn die Matten bereits getempert wurden, kann man theoretisch sofort loslegen, sobald man die Matten hat.

Was auch noch ganz wichtig ist, ist, dass die Matten hoch erhitzbar sind (220°C sollten sie aushalten).
Es gibt auch sehr viele Eiswürfelformen aus Silikon. Diese sind meist NICHT erhitzbar und würden schmelzen. Wenn nichts dabei steht oder ihr euch nicht sicher seid: Finger weg!

Es gibt inzwischen fast genauso viele unterschiedliche Formen und Größen der Kekse wie es Hersteller gibt. Über Knochen, Pfoten, Dinos oder Kackhäufchen – es gibt kaum etwas, was es nicht gibt.
Dabei richtet sich die Größe und Form der Kekse nach euren individuellen Wünschen.
Wir haben für unseren Labrador die 1,5 cm Halbkugelmatte, die Miniknochen und Minidinos. Die größe passt für uns perfekt, auch wenn viele Labradorhalter gerne größere Kekse mögen.

Vor dem ersten Backgang
Vor dem ersten Backgang sollten die Matten (wirklich alle) unbedingt einmal gespült werden. Ganz egal ob per Hand oder in der Spülmaschine.
Danach gilt die Frage – tempern, blindbacken oder einfach loslegen?

Tempern:
Beim tempern werden die Matten ohne Inhalt bei 220° im Backrohr erhitzt. Meist fangen diese dabei an zu qualmen. Sobald sie aufhören zu qualmen ist der Vorgang beendet und die Matten können benutzt werden.
Der Raum sollte gut gelüftet werden und sollten die Matten sehr stark qualmen, wäre es ratsam, wenn ihr den Raum auch während der Zeit des temperns verlasst und nur ab und zu einen Blick in den Raum werft um zu sehen, ob die Matten noch qualmen

Blindbacken:
Beim Blindbacken wird ein Teig aus Mehl und Wasser erstellt (dieser sollte von der Konsitenz wie Pfannkuchenteig werden – ihr könnt da nicht viel falsch machen). Die Kekse werden dann ganz normal gebacken und nach dem Backen entsorgt.
Auch hier bitte: wenn die Matten stark qualmen undbedingt lüften und ggf. den Raum verlassen.

Ich persönlich bevorzuge das Blindbacken. Meine Matten haben ALLE gequalmt (auch Matten die schon getempert geliefert wurden).
Vom tempern habe ich leider schon einige Horrorstorys gelesen und es ist mir deswegen nicht geheuer. Es ist aber eine gängige Methode.

Wie viel das Bildbacken oder Tempern bringt, kann ich euch leider nicht sagen. Einigen genügt es, wenn sie die Matten vorher spülen.
Ich gehe hier gerne auf Nummer sicher und möchte zumindest versuchen, alle Schadstoffe vor dem ersten Backgang aus den Matten zu bekommen.

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